Bankkaufmann mit Bachelor

Bankkaufmann sucht Orientierung

Karriereberatung Bankkaufmann: Unser Klient gehört zu den besten seines Studienganges und hat parallel zu seinem Vollzeit-Studium eine Ausbildung zum Bankkaufmann absolviert. Er hat sich gegen ein Angebot zur Festanstellung bei seiner Bank entschieden und orientiert sich anderweitig. Sein Studium schloss er mit Abgabe der Bachelorarbeit ab.

Karriereberatung Bankkaufmann

Bei ca. 20 Bewerbungen erhielt er Absagen, oftmals mit der Begründung, dass er zwar viel Praxis gesammelt habe, allerdings zu generalistisch und dass ihm ein einschlägiges Praktikum fehle. Daher bewirbt er sich seit einem Monat auch auf Praktika und hat nun ein erstes Gespräch für ein Praktikum bei PWC. Derzeit läuft es auch gut mit Bewerbungsgesprächen auf Festanstellungen. Erst gestern hatte unswer Bankkaufmann ein Gespräch zwecks Festanstellung und Direkteinstieg und in der nächsten Woche ein weiteres.
Seine Interessen liegen in den Bereichen Bank, Personal, Assistenz GL, Business Development, Strategie.

Seine Bedenken bei einem Vollzeit-Praktikum sind, dass er seinen Zielfokus auf feste Stellen aus Zeitgründen verlieren könnte und deswegen den beruflichen Direkteinstieg, dann vielleicht nicht pünktlich schaffen könnte. Dies würde er gerade bei einer Freundin zu erleben, die in der Arbeit versinkt und nicht dazu kommt, sich zu bewerben.
Daher tendiert er seit kurzem eher dazu sich einen Werkstudentenjob zu suchen, um genug persönlichen Freiraum zu haben, sich auf Festanstellungen zu bewerben. Wenn der Direkteinstieg nicht klappt, würde er gerne ein Masterstudium beginnen. Da keiner für nur vier Monate einen Werkstudentenjob bekommt, müsste er, so meint er, eben vorgaukeln, dass er sich ein Masterstudium im Großraum Frankfurt suchen werde und somit bereit ist, die Werkstudententätigkeit auch im Masterstudiengang weiter auszuüben, was allerdings eine Unwahrheit wäre. Ein Vollzeitpraktikum könnte er immer noch während seines Master machen, wenn er rechtzeitig keinen sehr guten Job finden sollte. Und wenn er jetzt bei PWC ein zweimonatiges Praktikum fern von seiner Heimat machen würde, dann hätte er nur noch gut zwei Monate Zeit, sich in Ruhe vor Beginn des Masters einen Job zu suchen. Das könnte knapp werden. Zudem hätte er bei einem Praktikum das Problem, dass er nicht weiß, wie er sich da frei machen kann, falls in dieser Zeit Vorstellungsgespräche auf feste Stellen reinkommen sollten. Problem ist, dass es deutlich weniger Werkstudententätigkeiten gibt als Praktika und dass er die Gefahr sieht, womöglich leer auszugehen.

Der Klient möchte mit uns in der Karriereberatung über diese Problematiken sprechen und auch darüber, wie er in seinem Bewerbungsgespräch für das PWC-Praktikum vorgehen sollte, um es sich nicht mit PWC zu vergraulen und eine Werkstudententätigkeit bei PWC statt der Praktikumsstelle zu bekommen. PWC sucht derzeit viele Werkstudenten. Oder sollte er das Praktikum einfach machen, wenn aus seinen beiden festen Bewerbungen nichts wird. Diese Festanstellungen würde er beide bei Zusage sofort annehmen. Er sieht da folgendes Problem: Man konnte sich bei PWC für drei verschiedene Bereiche bewerben. Leider hat er die Einladung für den am wenigsten attraktiven Bereich erhalten. Warum er sich überhaupt auf die Preaktikumsstelle bei PWC beworben habe, weiß er selbst nicht mehr zu sagen. Beweggrund war einfach den Namen PWC im CV zu haben.

Was unseren Bankkaufmann in der Karriereberatung auch interessiert ist, die geschickte und integere Vorgehensweise, wenn er, so wie jetzt mehrere Gespräche für feste Stellen hat, jetzt aktuell innerhalb von acht Tagen zwei Gespräche. Sollte man jeweils vorgaukeln, dass gerade diese Stelle die Wunschstelle ist, oder sollte man bei der Frage nach dem Stand weiterer Bewerbungen neutral antworten. Wie sollte man sich verhalten, wenn man eine Zusage bekommt, ggf. auch schon unterschrieben hat und dann ein besseres Angebot bekommt? Muss man da seine persönlichen Werte im Keller lassen und sagen „that’s Business“? Ein Beispiel aus der Karriereberatung Bankkaufmann.